Saucy Salad

Dill: Kleine Warenkunde


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Dill ist ein beliebtes Küchenkraut. Es wird bei uns besonders als Begleiter zu Fisch verwendet, kann jedoch noch viel mehr: Samen, Blüten, Blätter und Spitzen verleihen zahlreichen Gerichten das typisch würzige Dillaroma. Hier finden Sie Wissenswertes und Küchentipps für Dill.

Fedrige Würze

Dill

Saucy Salad

Dill, botanisch Anethum graveolens, gehört wie Fenchel zur Familie der Doldenblütler. Äußerlich kommt Dill zart und fedrig daher, sein Geschmack hat es aber in sich: sein typisches kräftiges herb-süßes Aroma lässt sich in der Küche vielseitig einsetzten. Besonders in der Skandinavischen und Deutschen Küche ist er beliebt: Graved Lachs, Marinaden, Frankfurter Sauce, Eintöpfe und natürlich Gurken - eingelegt oder als Salat - verleiht sein spezieller Geschmack die süßlich-pikante Würze. Die Herkunft des feinen Krauts ist umstritten, wahrscheinlich stammt Dill aus Südeuropa oder Asien. Bereits im Mittelalter wurde er als Küchenkraut zum Einlegen und Würzen von Speisen eingesetzt und für seine krampflösende Wirkung geschätzt. Das kräftige Aroma von Dill verträgt sich am besten mit schlichten Kräutern wie Petersilie, Zwiebeln und Knoblauch.

Dill: Spitzen, Dolden und Samen

Dilldolden

© wrw

Die gesamte Dillpflanze lässt sich für die Küche nutzen: Die aufgeblühten Dillkronen, das sogenannte Gurkenkraut, aromatisieren eingelegte Gurken und Gurkensalate, die Dillspitzen und Dillblätter sind herber im Arom und verfeinern allerlei Speisen und feine Dressings, die Dillsamen haben den intensivsten Geschmack und die aus Samen und Früchten gewonnenen ätherischen Öle wirken appetitanregend und wirken beruhigend auf Magen und Verdauung. An Mineralstoffen sind in Dill Kalium und Natrium enthalten.

Nicole Reese

Veröffentlicht am 8/5/2010


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