Matthias Haupt

Frühlingszwiebeln: kleine Warenkunde


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Wissenswertes über Lauchzwiebeln: Wir sagen Ihnen, was sie ausmacht und wie sie botanisch einzuordnen sind. Außerdem geben wir Tipps rund um Einkauf, Lagerung und Verarbeitung.

Nicht mit Lauch verwandt

Fenchel passt auch hervorragend zu Fisch, wie auf diesem Forellenbrot.

Matthias Haupt

Frühlingszwiebeln werden häufig auch als Lauchzwiebeln bezeichnet. Trotz ihrer großen Ähnlichkeit zum Lauch gehören sie tatsächlich zu den Speisezwiebeln. Das ist gut zu erkennen an der kleinen weißen, manchmal auch lila gefärbten Knolle, die sie am unteren Ende ausbilden. Häufig ist diese bei Lauchzwiebeln nur noch schwer zu erkennen, da das Gemüse unreif geerntet wird. Eine eindeutige Abgrenzung kann auch anhand der Blätter vorgenommen werden. Während diese bei der Lauchzwiebel schmal und röhrenförmig sind, zeichnet sich Lauch durch flache, breite Blätter aus. Geschmacklich sind Lauchzwiebeln fein würzig und dabei weniger intensiv als gewöhnliche Zwiebeln.

In der Küche

Zerkleinerte Lauchzwiebeln

Tom Anderson

Lauchzwiebeln sind vielseitig und dabei unkompliziert. Sie müssen sie lediglich gründlich abspülen und schon sind sie zur Verarbeitung bereit. Schneiden Sie das unterste Stück der Zwiebel ab, um die Wurzeln zu entfernen. Manchmal ist auch der oberste Teil der grünen Blätter schon etwas welk oder die äußerste Schicht nicht mehr ganz so frisch. Entfernen Sie einfach, was Ihnen nicht mehr appetitlich erscheint. Sie können sowohl den weißen als auch den grünen Teil der Lauchzwiebel verwenden. Beides eignet sich hervorragend als Rohkost in Salaten, als Garnitur auf Broten oder in Cremes und Dips. Lauchzwiebeln sind auch sehr beliebt in asiatischen Gerichten. Achten Sie darauf, sie nicht zu lange oder zu heiß zu braten oder zu dünsten. Die sensiblen Stängel verlieren sonst schnell an Aroma oder verbrennen. Für alle Zubereitungsarten werden die ganzen Stangen in der Regel einfach in beliebig breite Ringe geschnitten.

Sarah Eden

Veröffentlicht am 7/26/2010