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Petersilie: Kleine Warenkunde


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Die Petersilie gehört zu den am häufigsten verwendeten Küchenkräutern - je nach Region wird die krause oder glatte Variante bevorzugt. Hier erfahren Sie Interessantes über Herkunft, Sorten und praktische Küchentipps.

Herkunft und Sorten

Glatte Petersilie

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Das beliebte Küchenkraut, auch Peterle genannt, gehört zu den Doldenblütlern (den Apiaceae), und stammt urspünglich aus dem Mittelmeerraum. Die grünen glänzenden Blätter der Pflanze werden zwischen Mai und Oktober geerntet, die Wurzel, die zum klassischen Suppengrün gehört und im Geschmack der Sellerie ähnelt, im Spätherbst. Die zweijährige Pflanze braucht einen feuchten und nährstoffhaltigen Boden und benötigt zum Keimen Zeit und viel Wärme. Neben der Petersilienwurzel kommt sie als glatte oder krause Variante auf den Markt: Glatte Petersilie, die auch als Italienische bezeichnet wird, ist aromatischer und intensiver im Geschmack als die krause Sorte, aber auch empfindlicher und schneller welk. Krause findet vor allem in der Deutschen Küche Verwendung. Sie ist Bestandteil der klassischen Vinaigrette, der Frankfurter Grünen Sauce, verfeinert die italienische Gremolota, die zum Ossobuco gehört, und verleiht der traditionellen kanarischen Salsa verde ihren unverwechselbaren Geschmack.

Heilkraft der Petersilie

Bevor die Petersilie Karriere in der Küche machte, war sie vor allem als Heilpflanze bekannt - bereits die Griechen schätzten ihre harnteibende Wirkung und verehrten sie als heilige Pflanze. So schmückten sie ihre Helden statt mit Lorbeer- mit Petersilienkränzen. Auch sonst wurden ihr vielerlei zugeschrieben: sie galt im Mittelalter als Aphrodisiakum.

Nicole Reese

Veröffentlicht am 8/16/2010


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