© George Pappas

Sesamöl: Warenkunde


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Die japanische, chinesische und arabische Küche kocht und brät mit Sesamöl: Der leicht süßliche Geschmack des Öls wird als Aromazutat genutzt und bildet die Basis zahlreicher Gerichte. Farbe und Aromaintensität des Sesamöl sind so verschieden wie seine Herstellung und Anwendung in der Küche. Wir haben Ihnen Tipps und Wissenswertes rund ums goldgelbe Sesamöl zusammen gestellt.

Verwendung und Herstellung

Ein Tropfen Sesamöl

© George Pappas

Sesamöl findet seit Jahrhunderten in der asiatischen und orientalischen Küche als Aromazutat und Speiseöl Verwendung, steckt voller hochwertiger ungesättigter Fettsäuren - und wird zur äußerlichen Behandlung in der indischen Ayurveda-Lehre eingesetzt. Das dunkle, kräftige Sesamöl, das vorrrangig in China und Japan Verwendung findet, wird aus gerösteten Sesamsamen gewonnen und dank seines intensiven Aromas sparsam zum Würzen verwendet, besonders bei Wok- und anderen Pfannengerichte. Japanisches Tempura wird traditionell in einer Kombination aus Sesam- und anderen Pflanzenölen frittiert. Chinesische Back- und Zuckerspezialitäten verleiht dunkles, aus schwarzen Sesamsamen gepresstes Öl, sein besonders intensives Aroma. Die europäische Küche bevorzugt Sesamöl aus naturbelassenen Samen, das wesentlich heller in seiner Farbe und weniger intensiv in seinem Aroma ist. Das hochwertige kaltgepresstes Sesamöl eignet sich mit seinem zarten nussigen Geschmack besonders zum Abschmecken von Speisen und Salaten, sollte aber wegen seines hohen Anteils an ungesättigten Fettsäuren nicht erhitzt werden.

Nicole Reese

Veröffentlicht am 11/1/2010